12.09.2009
“Frohes neues Jahr! Gestern Abend war wirklich super lustig. Erst sind
wir zum Arc de Triomphe gegangen, waren danach noch überteuerte
Crêpes in einem Restaurant nahe des Eiffelturms essen und als es dann
dunkel wurde, haben wir uns an den Eiffelturm gesetzt. Dort bekamen
wir erst mal eine kostenlose Aufführung von zwei Feuerkünstlern zu
sehen. Die zwei Jungs waren wirklich lustig und haben eine gute Show
abgeliefert. Anschließend haben wir die erste von 2 Flaschen Prosecco
geköpft und mit Aperol gemixt. Nachdem wir die Flasche aber schon
nach 20 Minuten geleert hatten und es noch lange nicht Mitternacht
war, haben wir uns erst mal auf die Suche nach Nachschub gemacht.
In ganz Paris scheint es es keinen Kiosk zu geben. Schließlich sind wir
in einem kleinen italienischen Retsuarant gelandet, wo wir günstig Bier
bekommen haben, und noch eine Toilette dazu. Danach ging es zurück
unter den Eiffelturm, wo wir dann alles für Silvester vorbereitet haben:
Luftschlangen und Kameras ausgepackt, Tröten rausgeholt usw. Die
Sicherheitskräfte mit ihren Maschinengewehren, die hier überall
herumlaufen, haben nicht schlecht gestaunt.”



“Um Null Uhr haben wir dann angefangen zu tröten, uns ein frohes
neues Jahr zu wünschen und die zweite Flasche Prosecco zu trinken.
Wir hatten echt ‘ne Menge Spaß, aber alle anderen müssen uns wohl
wirklich für verrückt gehalten haben. Ein paar Leute kamen auch zu
uns und fragten, was wir feiern, die meisten haben aber eher einen
große Bogen um uns gemacht. Sogar einer der Militärs kam zu uns
und wollte wissen, was wir machen, er hat es bis Heute vermutlich
nicht verstanden. Vielleicht stehen die auch überall wegen dem 11.09.
2001… Wir haben viele Fotos gemacht und herumgeblödelt. Als wir
schließlich zurück zum Hostel gefahren sind, mussten wir alle drei
so dringend auf Toilette, dass wir es kaum aushalten konnten. Wir
hatten echt unseren Spaß und Paris hält uns für verrückt! Nur Heute
aus dem Bett zu kommen, fiel uns echt schwer. Wenn die Zugver-
bindung es zulässt, fahren wir Heute noch weiter nach Brügge.”










