10.09.2009
“Angekommen in Paris. Das Wetter ist, wie zu erwarten war, nicht mehr
so schön, wie es im Süden war. Ganz im Gegenteil, es ist richtig kühl und
außerdem regnet es auch noch. Man fühlt sich schon fast, wie Zuhause,
mal abgesehen von der Sprache. Die Fahrt im Nachtzug war einigermaßen
okay. [...] Jetzt sitzen wir in einem Café in der Nähe von Sacré-Cœur und
trinken Milchkaffee – ein richtiges Frühstück war uns zu teuer, das müssen
wir uns später noch im Supermarkt organisieren. Die Kellner sind echt
super nett und haben sich voll viel Zeit genommen, um für uns den Weg
zum Wäscheschiff herauszufinden. Der Name der Straße steht nämlich in
keiner unserer zahlreichen Karten”

11.09.2009
“Gestern waren Katrin und ich auf dem Friedhof, auf dem Jim Morrison
und Oscar Wilde begraben sind. Wir haben bestimmt eine halbe Stunde
nach Morrisons Grab gesucht, bis wir es endlich entdeckt haben, daraufhin
haben wir Oscar Wilde dann gar nicht mehr in Angriff genommen. Aber
besonders der Rückweg zur nächsten Metrostation war äußerst lustig – wir
und unsere Lachattacken… Vorher waren wir noch bei Sacré-Cœur, den
schönen Ausblick genießen, und wir sind zum Wäscheschiff gelaufen, dem
früheren Atelier von Picasso, was Katrin unbedingt sehen wollte. Zum Glück
schien nach dem kleinen Regenschauer am Morgen auch bald wieder die
Sonne. Abends sind wir nach einem Glas Wein in unserer “Stammkneipe”
relativ früh ins Bett gegangen, um für Heute fit zu sein. [...] Heute Morgen,
kurz nach dem Frühstück, ist dann Kyle in unserem Hostel angekommen
und wir haben uns direkt auf den Weg zu den Katakomben gemacht, in
denen die Gebeine von tausenden Parisern liegen. Schon irgendwie ein
komisches Gefühl, zwischen den Knochen so vieler verstorbener Menschen
herumzugehen. Danach sind wir dann Richtung Louvre gegangen, haben
zu Mittag gegessen und sind dann erst mal wieder Richtung Hostel gefahren,
um unser neues Zimmer zu beziehen. Heute Abend wird unterm Eiffelturm
Silvester gefeiert!”



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